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KüchenTreff
Münster

Meal Prep

ein neuer Trend ist auf dem Vormarsch

Meal Prep - ein neuer Trend

Wenn man den Begriff „Meal Prep“ hört, fragt man sich, was sich die Community wieder Aufregendes ausgedacht hat. Dabei ist lediglich der Name etwas Neues, denn Meal Prepping kannten sogar schon unsere Großmütter.
Bei dem aktuellen Trend handelt es sich nämlich schlicht und ergreifend um das altbekannte „Vorkochen“ und „Vorbereiten“ von Mahlzeiten. Jahrzehnte war es verpönt, sich das Essen vom Vortag in der Büromikrowelle zu erwärmen. Nun ist endlich die Zeit gekommen, in der wir stolz mit unserer Lunchbox in die Büroküche marschieren.
Wir achten endlich wieder darauf, was wir essen und beschäftigen uns intensiver damit, indem wir es uns selbst zubereiten. Denn nur so können wir wirklich sicher sein, was unsere Mahlzeiten enthalten und wie gesund sie wirklich sind. Ein Trend, der hoffentlich sehr lange anhalten wird.
Doch wie kommt es eigentlich, dass wir uns wieder vermehrt mit unserer Ernährung beschäftigen? Wie integriert man Meal Prep problemlos in den Alltag und worauf solltet ihr achten? Diesen Fragen ist KüchenTreff auf den Grund gegangen.


Woher kommt der neue Hype um Meal Prep?

Jeder, der im Kindesalter von Mama mit Pausenbroten und gesunden Paprikastückchen oder Minitomaten in einer bunten Brotdose verpflegt wurde, gehört im Prinzip zu den Trendsettern von gestern. Denn unsere Eltern wussten, was gut für uns ist. Und so versorgten sie uns Tag für Tag mit gesundem Essen to go. Doch damals setzte sich niemand mit einem Begriff wie „Meal Prep“ auseinander.
Dieser Hype entstand – wie so vieles – vor einiger Zeit durch Fitnessbegeisterte und Foodies in den USA. Einmal in Amerika gestartet, war der Trend nicht aufzuhalten und plötzlich wurde das Vorbereiten der eigenen Mahlzeiten mit einem neuen Namen wieder salonfähig.


Welche Vorteile bietet Meal Prep überhaupt?

Die zwei wichtigsten Argumente für Meal Prep sind Zeitersparnis und eine ausgewogene Ernährung. Natürlich nimmt es einige Zeit in Anspruch, seinen Speiseplan im Voraus zu erstellen, Einkauflisten zu schreiben und alles zu besorgen. Daher ist eine gute Planung sehr wichtig. Es kann sogar sinnvoll sein, eine ganze Woche vorzuplanen. So bleibt einem der tägliche Einkauf erspart und ihr habt alle Zutaten bereits zu Hause. Denn steht der Wochenplan, spart ihr später viel Zeit. Ihr bereitet die Mahlzeiten vor, verpackt sie in die Lunchboxen und habt am nächsten Tag in der Mittagspause viel mehr Zeit zum Entspannen.

Zudem kann man sich sehr ausgewogen ernähren, wenn man ein bestimmtes Konzept verfolgt. Man kann die gesunden Lebensmittel in den Vordergrund bringen und fett- bzw. kalorienarm kochen. Ihr könnt täglich aufs Neue bestimme, was ihr esst und natürlich auch wie groß die Portion sein soll. So wird nur die Menge gegessen, die der Körper wirklich braucht, um Energie zu liefern und der Mittagsblues nach der Büropause ausbleibt.


Welche Lebensmittel eignen sich besonders gut?

Es wäre schwierig, sämtliche Lebensmittel aufzuzählen, die sich zum Meal Prep eignen. Denn prinzipiell ist alles möglich, was man entweder zügig aufwärmen oder kalt genießen kann.
Wichtig ist allerdings, dass die ausgewogene Ernährung im Vordergrund steht. Daher sollte der größte Anteil aus Gemüse oder Obst bestehen. Danach folgen geringere Mengen an Proteinen, Kohlenhydraten, gesunden Fetten, etc.
Auch Salate lassen sich sehr gut vorbereiten. Entweder mischt ihr sie vorher, sodass sie über Nacht gut durchziehen können oder ihr transportiert die einzelnen Elemente in verschiedenen Fächern, um sie kurz vor dem Verzehr zu einem leckeren Gericht zu mischen. Das Separieren eignet sich z.B. bei grünem Salat besonders gut, da dieser somit schön knackig bleibt.


Wie verpacke ich mein vorbereitetes Essen?

Damit sind wir auch schon bei dem wichtigsten Thema: die Verpackungen. Viele Hersteller sind bereits auf den „Meal Prep“-Zug aufgesprungen und produzieren immer häufiger stylische Lunchboxen in verschiedenen Designs und Farben. Auch das Innenleben einer solchen Lunchbox kann unterschiedlicher kaum sein. Je nach Belieben gibt es zwischen ein und fünf Fächer, in unterschiedlichen Größen und Formen. So findet jeder für sein persönliches Meal Prep die richtigen Aufbewahrungsdosen, die mittlerweile (fast) alle für die Mikrowelle geeignet sind.
Doch wer sich neue Boxen anschaffen möchte, sollte nicht vergessen, dass sie bei Nichtgebrauch in den Küchenschränken Platz finden müssen. Daher sind stapelbare Boxen besonders praktisch, wenn es um die Ordnung in der eigenen Küche geht.


Ihr seht also: Meal Prep ist ein umfangreiches Thema und eine sehr gute Sache für eine bewusste und ausgewogene Ernährung. Wer den Trendsettern folgt, ist nicht nur IN, sondern tut auch etwas Gutes für sich und seinen Körper. Denn durch das tägliche Vorkochen in der eigenen Küche wissen wir ganz genau, was wir zu uns nehmen und tun uns etwas Gutes.

Daher drücken wir ganz fest die Daumen, dass sich dieser Trend noch lange halten wird und wir wieder mehr Zeit in unserer eigenen Küche verbringen.


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